Zum zweiten Mal begaben...
... sich Schülerinnen und Schüler der Rosa Parks Gesamtschule auf eine mehrtägige Gedenkstättenfahrt in Kooperation mit dem Synagogenverein Drensteinfurt. Nach Weimar im vergangenen Jahr führte die Reise diesmal nach Amsterdam, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Leben und Schicksal von Anne Frank. Insgesamt nahmen 24 Schülerinnen und Schüler teil – aus einem Ergänzungskurs in Klasse 10 („Geschichte intensiv“), sowie Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase der Oberstufe. Begleitet wurde die Fahrt von den Lehrkräften Simona Kolbow und Jannik Urban. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Anne Frank Haus. Dort erhielten die Jugendlichen eindrucksvolle Einblicke in das Leben des jüdischen Mädchens, das sich während der NS-Zeit mit ihrer Familie verstecken musste und durch ihr Tagebuch weltberühmt wurde. Auch stand ein Workshop im Holocaust Museum auf dem Programm, ergänzt durch einen anschließenden Museumsbesuch. Danach besuchte die Gruppe die „Hollandsche Schouwburg“, die während der deutschen Besatzung als Sammelstelle für jüdische Bürger vor ihrer Deportation diente. Auch die Portugiesische Synagoge vermittelte einen eindrucksvollen Einblick in die lange jüdische Geschichte der Stadt. Am Abend folgte der Besuch der Ausstellung „Glücklich sein“ von Körperwelten, die einen bewusst anderen, modernen Kontrast zum historischen Programm bot. Der Donnerstag führte die Gruppe ins Rijksmuseum, bevor am Nachmittag eine Grachtenfahrt durch das jüdische Viertel Amsterdams stattfand. Dabei wurden unter anderem die Prinsengracht und weitere Orte thematisiert, die eng mit der jüdischen Geschichte der Stadt verbunden sind. Die Fahrt wurde von allen Beteiligten als sehr gelungen beschrieben. Sie habe nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Raum für Nachdenken, Gespräche und persönliche Eindrücke geboten. „Solche Fahrten machen Geschichte greifbar und bleiben lange im Gedächtnis“, lautete das Fazit der begleitenden Lehrkräfte. Besonders als „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ möchte die Rosa Parks Gesamtschule durch die Vermittlung der historischen Verantwortung dazu beitragen, das Bewusstsein für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage zu stärken und die Schülerinnen und Schüler für Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit in Vergangenheit und Gegenwart zu sensibilisieren










